Lohas - immer mehr Menschen wollen sich mit gutem Gewissen gesund kleiden
George Clooney tut es - Julia Roberts und Leonardo di Caprio machen es ihm nach: Sie zählen zu den Lohas - das steht für “Lifestyle of Health and Sustainability - und meint einen Konsumententyp, der sich gesund ernährt und kleidet. In den USA zählen bereits rund 30 Prozent aller Verbraucher nach Untersuchungen von Konsumforschungsinstituten dazu. In Deutschland sollen ungefähr 15 Prozent diesem Käufertyp entsprechen. Lohas legen Wert auf ein angenehmes und gesundes Leben im Einklang mit Umwelt, Natur und sozialen Standards. Sie essen, kaufen und leben verantwortungsvoll - und haben dabei ein gutes Gewissen.
Auch in Deutschland geht der Trend zu fair gehandelten ökologischen und dennoch modischen Produkten, deren Hersteller in der Dritten Welt angemessen bezahlt werden. Dazu zählt Valevida - ein am 1. Juli online gegangener Shop, in dem ökologische und fair gehandelte Produkte aus den Bereichen Mode, Naturkosmetik, Wohnaccessoires, Taschen und Papeterie erworben werden können. Valevida ist ein Kunstwort und bedeutet soviel wie “Lebe gut!" - und dies im doppelten Sinne: es sich gut gehen lassen und sich dabei wohl fühlen.
“Moderner Konsum muss zugleich verantwortungsvoll sein. Mit meinem Online-Shop für fair gehandelte und ökologische Produkte habe ich mir einen Traum erfüllt - und möchte dazu beitragen, die Welt etwas gerechter zu machen", sagt Valevida-Inhaberin Sybille Klischat. Hauptberuflich ist sie kaufmännische Angestellte - und betreibt ihren Shop unter www.valevida.de im Nebenerwerb. Alle ihre in der Dritten Welt hergestellten Produkte tragen das Fairtrade-Siegel - vergeben seit 1992 von dem gemeinnützigen Verein TransFair aus Köln. Sein Ziel: Benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern. Gute Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne sollen ihre Lebensverhältnisse verbessern helfen.
Übrigens: Das Greenpeace Netzwerk hat für alle Anhänger der Lohas-Philosophie eine Art Kriterienkatalog aufgestellt. Dessen zentrale
Botschaften lauten: “Kaufen Sie weniger Kleidung - dafür von besserer Qualität. Zeigen Sie dem Handel, dass Sie auf umwelt- und sozialverträgliche Kleidung Wert legen."