..erklärt von der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft.

Was darfs denn sein, könnte man sich angesichts der verschiedenen Milchsorten fragen. Wem die Entscheidung für eine Sorte schwer fällt, für den erklärt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft die Unterschiede:
Frischmilch wird pasteurisiert – für 15 bis 30 Sekunden auf 72-75°C erhitzt. Sie ist gekühlt etwa sechs Tage haltbar. Wird die Milch für zehn bis 15 Sekunden auf 127°C erhitzt, spricht man von hocherhitzter, "längerfrischer" oder ESL-Milch ("Extended Shelf Live"). Diese hocherhitzte Milch hält sich gekühlt bis zu drei Wochen und schmeckt wie Frischmilch. Noch ein bisschen heißer wird es für die H-Milch. Bei ihrer Herstellung wird die Milch ein bis vier Sekunden auf 135°C erhitzt. Diese ultrahocherhitzte Milch ist ungeöffnet mindestens acht Wochen, in der Regel sogar bis sechs Monate haltbar. Bezüglich ihrer Inhaltsstoffe unterscheiden sich die einzelnen Milchsorten jedoch nicht viel, so die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft. Für alle drei Sorten gilt: Einmal geöffnet, sollte die Milch gekühlt aufbewahrt werden und innerhalb von 2-4 Tagen verbraucht werden.